Das Sportgerät: Zwei Teleskop-Tourenstöcke.

Stickwalking® wird grundsätzlich mit Stöcken ausgeübt, die verstellbar sind (Teleskopstöcke) und einen normalen (Touren-)Griff mit einfacher Schlaufe haben. Die Stöcke müssen verstellbar sein, damit sie sich der Körpergröße des Sportlers und dem Gelände anpassen können. Zusammengeschoben haben solche Stöcke zudem ein handliches Packmaß und können bequem im Rucksack oder im Koffer verstaut werden.
Der Griff soll so dick sein, dass er gut in der Hand liegt.
Bei Stickwalking® steht die Entlastung des Gehapparates im Vordergrund (wie in den Bergen; s. auch die Untersuchung von Dr. Neureuther). Eine Entlastung der natürlichen Beine ist jedoch nur dann möglich, wenn Körpergewicht verlagert wird, in diesem Fall auf die künstlichen Beine, die beiden Stöcke. Allerdings können die Stöcke nur dann den Beinen Gewicht abnehmen, wenn sie mit dem Körper stabil verbunden sind, anders ausgedrückt, wenn die Griffe während des gesamten Bewegungsvorganges in den Händen gehalten werden. Läßt man die Griffe los, wie dies z. B. in der Abdruckphase beim Skilanglauf geschieht, entfällt die Entlastung. Dieses durchgängige Halten der Griffe, das erst die Entlastung des Gehapparates gewährleistet, ist erfahrungsgemäß sehr viel angenehmer, wenn der Griff so dick ist, dass er gut in der Hand liegt, d.h. locker aber sicher gefaßt werden kann. Dünne Griffe, wie sie z.B. bei den Skilanglaufstöcken üblich sind, können insbesondere bei Anfängern, die dazu neigen, das ungewohnte Sportgerät zu umklammern, zu Verkrampfungen der Hände und Verspannungen in den Armen führen.

Die Schlaufe stellt zum einen die sichere Verbindung zwischen Hand und Stock her, zum anderen trägt sie die Hand und den Unterarm Insofern genügt ein etwas breiteres Band, das durch Zug in der Länge verstellt werden kann.

Die Stöcke sollten grundsätzlich mit Gummikappen für den Einsatz auf Stein- oder asphaltierten Wegen ausgestattet sein. Die Kappen dienen der Geräuschdämpfung und der zusätzlichen Abfederung.